Der Ingenieursnachwuchs und die BMW Group machen sich bereit für die Formula Student 2017

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Die Teams haben ein ehrgeiziges Ziel: Einen Rennwagen zu entwickeln, der ohne Fahrer autonom und in Rekordzeit über den Hockenheimring fegt – und noch dazu das beste technische Konzept vorweist. Ob ihnen das gelingt, wird sich im August zeigen, wenn die Formula Student Germany in ihre elfte Saison startet ­- zum ersten Mal mit der Wettbewerbskategorie „Driverless“. Der weltweit größte Wettbewerb für Nachwuchsingenieure folgt damit den aktuellen Entwicklungen in der Automobilbranche. 2021 will die BMW Group ihr erstes autonom fahrendes Fahrzeug auf den Markt bringen, den iNext. Für das Unternehmen war es deshalb keine Frage, ihre seit vielen Jahren unterstützten Studierenden-Teams der Formula Student auch in die autonome Ära zu begleiten. Die Teams „MunicHMotorsport“ (Hochschule München) und „AMZ-Racing“ (ETH Zürich) scheuen die Herausforderung des Fahrens ohne Fahrer nicht und treten mit Unterstützung der BMW Group im August zusätzlich in der Kategorie „Driverless“ gegen 13 andere Teams an. Das ebenfalls unterstützte Team Elbflorace (TU Dresden) startet in der Formula Student Electric. Insgesamt starten 115 studentische Teams aus aller Welt beim Formula Student Germany Event.

Gestärkt von ihren Erfolgen der vergangenen Jahre im Wettbewerb der elektrisch angetriebenen Rennwagen sind die angehenden Ingenieure optimistisch, in der Rennwoche vom 8. bis zum 14. August 2017 ihren fahrerlosen Wagen erfolgreich am Hockenheimring ins Rennen zu schicken. Besonders das AMZ Racing Team der ETH Zürich zeigte in den letzten Jahren, dass es viel von seinem Handwerk versteht. Im vergangenen Jahr knackten die Studierenden sogar den Beschleunigungsrekord für Elektroautos: In nur 1,513 Sekunden erreichte ihr Rennwagen die Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern.

Formula Student Engagement der BMW Group: Der Rennwagen von „AMZ-Racing“ der ETH Zürich

Formula Student Engagement der BMW Group: Der Rennwagen von „AMZ-Racing“ der ETH Zürich

Der Erfolg fordert harte Arbeit. Bis zu 80 Stunden ihrer Freizeit investieren viele der Teammitglieder pro Woche in das Projekt und tüfteln an ihrem Rennwagen wie auch an der Kostenplanung und am Geschäftsmodell. Denn bei der Formula Student müssen die Studierenden sowohl in statischen als auch in dynamischen Disziplinen überzeugen. So siegt nicht zwangsläufig das schnellste Team, sondern das, dessen Gesamtpaket überzeugt. Die BMW Group unterstützt die Studierenden dabei nicht nur finanziell, sondern auch durch ein Mentoren-Programm. Besonders beim Thema „Autonomes Fahren“ werden dabei die Tipps der BMW Ingenieure gerne angenommen. Anlässlich der neuen Herausforderungen wurde deshalb das Mentoren-Netzwerk der BMW Group um Mitarbeiter aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Sensorik und Softwareentwicklung erweitert.

Formula Student Engagement der BMW Group: Der Rennwagen von „municHMotorsport“ der Hochschule München

Formula Student Engagement der BMW Group: Der Rennwagen von „municHMotorsport“ der Hochschule München

Ein erster persönlicher Kontakt zwischen den Teams und den Mentoren fand dieser Tage im Forschungs- und Innovationszentrum der BMW Group in München statt. Dort stellten die Studierenden ihre Rennwagen vor und präsentierten den BMW Group Mitarbeitern ihre ersten Konzepte für die Wettbewerbe im August. Das Engagement der Studierenden bietet dabei durchaus auch Gelegenheit, sich im Unternehmen für die Zukunft zu empfehlen: „Bei der Formula Student gewinnen die Studierenden nicht nur Fachkenntnisse in Technik und Wirtschaft, sondern auch viele wichtige „Soft-Skills“ durch ihre Arbeit im Team. Was uns aber am meisten begeistert, ist das Engagement und die Leidenschaft, mit der die Studierenden ans Werk gehen“, so Oliver Ferschke, Leiter des Personalmarketings bei der BMW Group.

Damit sie perfekt vorbereitet in die Rennwoche am Hockenheimring starten, werden die BMW Group Formula Student Teams im Juli noch einmal nach München kommen. Im Fahrtrainingszentrum der BMW Group in Maisach werden die Studierenden ihren Fahrzeugen den letzten Feinschliff verpassen, noch wertvolle Tipps von den BMW Ingenieuren mitnehmen und mit den Instruktoren der BMW Driving Academy die Ideallinie auf der Rennstrecke trainieren – die dann letztlich der Computer können muss. Deshalb wird dieses Event vor allem für die Formula Student Driverless Teams die gespannt erwartete Feuerprobe.

Formula Student Engagement der BMW Group: Der Rennwagen des Teams „elbflorace“ der TU Dresden

Formula Student Engagement der BMW Group: Der Rennwagen des Teams „elbflorace“ der TU Dresden

Seit der Gründung der Formula Student im Jahr 2006 ist die BMW Group einer der Hauptsponsoren des Wettbewerbs. Seit 2010 unterstützt das Unternehmen die Nachwuchsingenieure auch als Teamsponsor und geht in diesem Jahr neben der Formula Student Driverless, wie schon in den letzten Jahren, mit drei Teams in der Formula Student Electric an den Start: municHMotorsport (Hochschule München), AMZ-Racing (ETH Zürich) und Elbflorace (TU Dresden).

– Text & Fotos: BMW