Das dramatische Finale des 24h-Rennens bescherte dem BMW M6 GT3 von Rowe Racing den zweiten Rang.

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Ein dramatisches Regen-Finale, Hitze wie im Hochsommer und 205.000 begeisterte Zuschauer: Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (GER) hat seinem Ruf als eines der härtesten und spektakulärsten GT-Rennen der Welt auch bei der 45. Auflage alle Ehre gemacht. Grund zur Freude hatten aus BMW Sicht vor allem Alexander Sims (GBR), Markus Palttala (FIN), Nick Catsburg (NED) und Richard Westbrook (GBR). Im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 98 von ROWE Racing erreichte das Quartett nach 158 gefahrenen Runden den zweiten Platz. Die Entscheidung fiel erst auf der spannenden Schlussrunde.

Etwa eine halbe Stunde vor dem Ende sorgte ein heftiger Regenguss auf weiten Teilen der Nordschleife für chaotische Bedingungen. Catsburg behielt als Schlussfahrer der Startnummer 98 jedoch einen kühlen Kopf, konnte auf Regenreifen noch eine Position gutmachen und schließlich als Zweiter gemeinsam mit seinen Teamkollegen jubeln. Platz zwei ist das bisher beste Ergebnis für ROWE Racing beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel.

Starke Mannschaftsleistung aller BMW M6 GT3 Teams

BMW M6 GT3 - 24h Nürburgring 2017 (Foto: BMW)

BMW M6 GT3 – 24h Nürburgring 2017 (Foto: BMW)

Fünf weiteren BMW M6 GT3 gelang der Sprung in die Top-15. Der BMW M6 GT3 mit der Startnummer 42 verpasste auf Rang vier beim 24h-Comeback vom BMW Team Schnitzer das Podium nur knapp. Trotzdem gelang Marco Wittmann (GER), Tom Blomqvist (GBR), Martin Tomczyk (GER) und Augusto Farfus (BRA) eine starke Aufholjagd, nachdem sie in der Nacht aufgrund von technischen Problemen bei einem Tankstopp viel Zeit verloren hatten. Das zweite Schnitzer-Fahrzeug mit der Nummer 43 war gut fünf Stunden vor Rennende in Folge eines Unfalls ausgeschieden. Bis dahin hatten António Félix da Costa (POR), Alex Lynn (GBR), Timo Scheider (GER) und Farfus ebenfalls um einen Podiumsrang gekämpft.

Die beiden BMW M6 GT3 vom Schubert Motorsport Team erreichten auf der 25,378 Kilometer langen Strecke die Positionen elf (#20) und zwölf (#19). Im Fahrzeug mit der Startnummer 20 waren Jesse Krohn (FIN), Bruno Spengler (CAN), Kuno Wittmer (CAN) und Jörg Müller (GER) unterwegs. Am Steuer der Nummer 19 wechselten sich Jens Klingmann (GER), John Edwards (USA), Tom Onslow-Cole (GBR) und Müller ab. Der zweite BMW M6 GT3 vom ROWE Racing Team (Nummer 99) belegte mit Philipp Eng (AUT), Alexander Sims (GBR), Maxime Martin (BEL) und Marc Basseng (GER) im Cockpit den zehnten Rang.

Falken Motorsports überzeugt

BMW M6 GT3 von Falken Motorsports (Foto: BMW)

BMW M6 GT3 von Falken Motorsports (Foto: BMW)

Eine starke Leistung lieferte ebenfalls das Falken Motorsports Team ab. Peter Dumbreck (GBR), Alexandre Imperatori (SUI), Stef Dusseldorp (NED) und Marco Seefried (GER) brachten den BMW M6 GT3 mit der Startnummer 33 auf dem achten Gesamtrang ins Ziel und waren davor durchgängig in der Spitzengruppe unterwegs gewesen. Weniger Glück hatte das Team von Walkenhorst Motorsport, dessen BMW M6 GT3 mit der Nummer 101 vorzeitig ausschied. Dafür überquerte der Walkenhorst BMW Z4 GT3 auf dem überzeugenden 18. Rang die Ziellinie.

BMW M4 GT4 besteht Härtetest

BMW M4 GT4 bei seiner Rennpremiere auf der Nordschleife (Foto: BMW)

BMW M4 GT4 bei seiner Rennpremiere auf der Nordschleife (Foto: BMW)

Der BMW M4 GT4 bestand seinen 24h-Härtetest in der „Grünen Hölle“ mit Bravour: Dirk Adorf (GER), der zum 25. Mal beim 24h-Rennen auf der Nordschleife antrat, BMW Motorsport Junior Ricky Collard (GBR), Jörg Weidinger (GER) und Jethro Bovingdon (GBR) belegten den 37. Gesamtrang.

– Text: BMW