Nicht ganz nach Plan gelaufen: Bester Mercedes beim 24h-Rennen auf Rang 5.

In einem packenden Rennen, das zum Schluss noch durch Regen an Dramatik gewann, konnten sich zwei Mercedes-AMG GT3 in den Top-Ten platzieren. Für das beste Ergebnis sorgte die #1 des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON mit Yelmer Buurman (NED), Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel (GER), Manuel Metzger (GER) auf dem 5. Gesamtrang. Den zweiten Top-Ten-Platz für Mercedes-AMG Motorsport sicherte sich im Regenchaos die #8 des HARIBO Racing Team Mercedes-AMG: Platz 9 für Lance David Arnold (GER), Uwe Alzen (GER), Maximilian Götz (GER) und Renger van der Zande (NED).

Mercedes-AMG GT3 auf den Plätzen 5, 9, 13, 14 und 23

Mercedes AMG GT3 - 24h-Rennen 2017 (Foto: Mercedes)

Mercedes AMG GT3 – 24h-Rennen 2017 (Foto: Mercedes)

Bei nahezu durchgängig guten Wetterbedingungen erlebten 205.000 Fans am Nürburgring und an der Nordschleife ein packendes Rennwochenende mit einem dramatischen Finale: 30 Minuten vor Ablauf der 24-Stunden-Distanz sorgte einsetzender Regen auf der Nordschleife für Positionsverschiebungen und auch einige Last-Minute-Ausfälle in der Spitzengruppe.

Seine Position behaupten konnte Schlussfahrer Maro Engel, der im Regenchaos die Nerven behielt. Trotz eines Ausrutschers brachte er die #1 des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON nach 157 Runden auf dem 5. Platz ins Ziel. Das Siegerfahrzeug des Vorjahres, das neben Engel auch noch von Yelmer Buurman, Adam Christodoulo und Manuel Metzger pilotiert wurde, war vom 22. Platz in den Marathon gegangen. Das Quartett machte vor allem im ersten Rennviertel schnell Boden gut und hatte sich schon vor Anbruch der Nacht in den Top-Ten etabliert. Durch fehlerfreie Stints und problemlose Boxenstopps festigten die Fahrer ihre Platzierung in der Verfolgung der Podiumsränge bis zur Zieldurchfahrt.

Mercedes AMG GT3 - 24h-Rennen 2017 (Foto: Mercedes)

Mercedes AMG GT3 – 24h-Rennen 2017 (Foto: Mercedes)

Die zweite Top-Ten-Platzierung für Mercedes-AMG Motorsport geht an die #8 des HARIBO Racing Team Mercedes-AMG mit Lance David Arnold, Uwe Alzen, Maximilian Götz und Renger van der Zande. Der schnelle „Goldbär“ erlebte dabei einen sehr wechselhaften Rennverlauf: Vom 13. Platz gestartet lag das Quartett am Samstagabend zwischenzeitlich auf Podiumskurs, wurde dann aber durch eine Zeitstrafe hinter die Top-Ten zurückgeworfen. Schlussfahrer Lance David Arnold kam gut durch die wechselhaften Streckenbedingungen, machte Positionen gut und brachte die #8 schließlich auf dem 9. Gesamtrang ins Ziel.

Ein Opfer der am Ende teilweise regennassen Nordschleife wurde hingegen die #50 des Mercedes-AMG Team HTP Motorsport mit Dominik Baumann (AUT), Maximilian Buhk (GER), Edoardo Mortara (ITA) und Edward Sandström (SWE). Auf dem sechsten Rang liegend verunfallte der auf Slicks fahrende Schlussfahrer Maximilian Buhk im Bereich Metzgesfeld und kam nicht in die Wertung.

24h-Rennen 2017 (Foto: Foto: Gruppe C Photography)

24h-Rennen 2017 (Foto: Foto: Gruppe C Photography)

Erfolgreich verlief das Rennen für die Kundenfahrzeuge von BLACK FALCON und HTP Motorsport: In der #4 von BLACK FALCON kamen Abdulaziz Bin Turki Al Faisal (KSA), Hubert Haupt (GER), Daniel Juncadella (ESP) und Luca Stolz (GER) auf dem 13. Platz ins Ziel. In der #48 des MANN-FILTER Team HTP Motorsport wurden Patrick Assenheimer (GER), Indy Dontje (NED), Kenneth Heyer (GER) und Bernd Schneider (GER) auf dem 14. Platz abgewinkt.



Eine beeindruckende Aufholjagd bot die #3 des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON, die in der Anfangsphase aufgrund einer Reperaturpause Zeit verlor. Der von Maro Engel (GER), Thomas Jäger (GER), Dirk Müller (GER) und Jan Seyffarth (GER) pilotierte Mercedes-AMG GT3 musste das Feld von hinten aufrollen und kämpfte sich bis auf den 23. Platz nach vorne. Das Rennen nicht beenden konnte die #47 des Mercedes-AMG Team HTP Motorsport. Der von Sebastian Asch (GER), Dominik Baumann (AUT), Christian Hohenadel (GER) und Stefan Mücke (GER) pilotierte Mercedes-AMG GT3 wurde von dem Team nach einer Kollision in den Abendstunden aus dem Rennen genommen.

– Text: Mercedes