Aston Martin hat den kompromisslosen Vulcan nochmal verbessert und nennt diesen nun Aston Martin Vulcan AMR Pro.

AMR (Aston Martin Racing) soll die neue Performance-Marke von Aston Martin sein. Als erstes Projekt nahmen sich die Briten ihren 800 PS starken Supersportwagen – den Aston Martin Vulcan – vor. Das Upgrade-Paket, welches hauptsächlich Aerodynamik und Anpressdruck verbessert, macht den Vulcan zum Aston Martin Vulcan AMR Pro.
Als ob eins dieser 24 Exemplare nicht schon exklusiv genug wäre… Aber schließlich ist der Vulcan in der alten Konfiguration auch schon zwei Jahre alt.

Aston Martin Vulcan: 800+PS und auf 24 Stk. limitiert

An der Front findet man nun Flaps vor den Vorderrädern und große Luftauslässe oberhalb der Reifen, wie man sie auch von Le Mans Prototypen oder dem Porsche 991 GT3 RS kennt. Durch diese Veränderungen wurde auch die Balance des Sportwagens mehr Richtung Front verschoben, was die Fahrbarkeit erhöhen soll.

Aston Martin Vulcan AMR Pro (Foto: Hersteller)

Aston Martin Vulcan AMR Pro (Foto: Hersteller)

Am Heck kommt ein neuer Heckflügel zum Einsatz, der mit zwei statt nur mit einem Flügelelement ausgestattet ist. Zusätzlich ist ein Gurney-Flap montiert, der den Anpressdruck nochmals erhöht.

Interessante Information seitens Aston Martin zum Thema Anpressdruck: Dieser sei dank der überarbeiteten Elemente von 3150 Nm auf 4000 Nm gestiegen.
Ja richtig, Newtonmeter. Seit wann misst man Anpressdruck denn in Newtonmeter? Das hieße ja, dass der Flügel ein Drehmoment erzeugt…

Zuletzt wurde das Getriebe mit einer kürzeren Übersetzung ausgestattet, um die Beschleunigung zu verbessern.

Premiere in Goodwood

Während beim Festival of Speed im britischen Goodwood der Vulcan AMR Pro präsentiert wurde und seine ersten Demorunden dreht, wird mit der Fertigstellung der ersten umgerüsteten Kundenautos im Herbst gerechnet.

Fotos: Aston Martin Vulcan AMR Pro