Der R5 auf Basis des Citroen C3 soll nichts anderes als die neue Messlatte in der R5-Kategorie werden.

Seit 2013 gibt es die Fahrzeuge nach FIA-R5 Reglement. Die 280 PS starken Kompaktwagen mit Allradantrieb, sequentiellem Getriebe und 1.6er Turbomotoren stehen den WRCs nicht viel nach. Mit dem DS3 R5 hatte Citroen bereits ein Eisen im Feuer, allerdings blieben die ganz großen Erfolge mit diesem Auto aus. Deswegen soll beim neuen alles besser sein.

Nach einem Jahr Entwicklung und Design ging vor ein paar Tagen der erste Prototyp des Citroen C3 R5 auf die Straße. Komponententests wurden bereits seit Anfang diesen Jahres an verschiedenen Testautos gefahren. Die Testfahrten mit dem ersten vollständig neu aufgebautem C3 R5 übernehmen die Citroen-Werkspiloten Stéphane Lefebvre und Craig Breen sowie Yoann Bonato, der momentan die französische Rallyemeisterschaft anführt.

Citroen C3 R5 (Foto: Citroen Racing)

Citroen C3 R5 (Foto: Citroen Racing)

Gerüchten zufolge droht Lefebvre eine Degradierung in die WRC2, wo er nächstes Jahr für die Werksmannschaft den C3 R5 weiter entwickeln könnte.

Bei der Entwicklung wurden viele Designlösungen von dem C3 WRC abgeguckt. So entwickelte den Überrollkäfig zum Beispiel der selbe Ingenieur, der auch den für den C3 WRC konstruiert hatte.

In Zukunft werden weitere Tests auf Asphalt und Schotter folgen, damit der Citroen C3 R5 pünktlich für die Saison 2018 homologiert werden kann.

Citroen C3 R5 (Foto: Citroen Racing)

Citroen C3 R5 (Foto: Citroen Racing)