Oreca entwickelt den Bausatz für die neue Kategorie Rallyeautos in der Lücke zwischen den aktuellen Klassen R3 und R5.

Die Lücke soll mit preiswerten Rallyeautos verschiedenster Hersteller gefüllt werden. Um ausufernde Kostenschlachten zu verhindern und Privatteams den Einsatz anderer Marken zu ermöglichen, beauftragte die FIA die französische Motorsportschmiede Oreca mit der Entwicklung eines R4-Kits.

Die Einheitskomponenten (sequentielles 5-Gang Getriebe, Vorder-/ Hinterachse sowie Brems- und Kraftstoffsystem) sollen zusammen mit dem Einheits-Turbomotor zum Einsatz verschiedenster Kleinwagen und mehr Markenvielfalt sorgen. Die 265 PS starken Autos sollen um die 108.000 € kosten.

Der erste Prototyp, der auf einem Toyota Etios basiert, wurde kürzlich erstmals von Stéphane Sarrazin auf Schotter getestet. Bis zur Auslieferung der Kits an die Kunden Ende diesen/Anfang nächsten Jahres soll die Entwicklung abgeschlossen sein.