Monte, Rolex 24 und heiße News aus der Rallycross-WM - Das lief vergangenes Wochenende!

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WRC Rally Monte Carlo

Saschas Job war dieses Wochenende die Berichterstattung auf unserer Facebook-Page zur Rallye Monte Carlo. Hier kommt die Zusammenfassung des spannenden Saisonauftakts.

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Sebastien Ogier hat es wieder geschafft: Der Franzose entschied im Ford Fiesta WRC die Rally Monte Carlo zum sechsten Mal und zum fünften Mal in Folge für sich und bewies einmal mehr, dass er zwar auch Fehler macht, aber eben weniger als die Konkurrenz.

Das Podium komplettierten die beiden Toyota-Piloten Ott Tänak (der einen sehr guten Einstand bei Toyota feierte) und Jari-Matti Latvala.

Passage très limite de Thierry Neuville et Nicolas Gilsoul ??

Opslået af Sport Auto 69 på 28. januar 2018

Thierry Neuville und der Rest der Hyundai-Mannschaft konnte allerdings nicht so erfolgreich in die Saison starten, wie erhofft. Der Belgier kam auf Rang 5 ins Ziel, nachdem er am ersten Tag 4 Minuten in einem Straßengraben verloren hatte.


In der WRC2 fiel vor allem der erst 17-jährige Kalle Rovanperä auf. Der Sohn von Harri Rovanperä kam auf Gesamtrang 11 ins Ziel und erreichte damit im Skoda Fabia R5 Rang 2 in der WRC2-Wertung.

Ergebnisse Rally Monte Carlo

Rolex 24 Daytona

Ich habe neben der Rallye-WM außerdem das 24h-Rennen in Daytona verfolgt.


Beim 24h-Rennen in Daytona siegte auch dieses Jahr ein Fahrzeug aus der Kategorie DPi: Der Cadillac DPi-V.R von Filipe Albuquerque, Christian Fittipaldi und Joao Barbosa stellte bei seinem Sieg mit 808 Runden einen neuen Distanzrekord auf. Auf Rang 2 kamen die Teamkollegen Mike Conway, Eric Curran, Felipe Nasr und Stuart Middleton ins Ziel. Platz drei ging an den Oreca-LMP2 mit der Besatzung Romain Dumas, Loic Duval, Colin Braun und Jon Bennett.

Die einzigen, die wirklich auf einer Höhe mit den Cadillacs waren, fielen durch einen Unfall in den Morgenstunden weit zurück. Kein Glück für die Penske-Acuras. Die Mazda RT24-P, die von der deutschen Joest-Mannschaft eingesetzt wurden, kamen erst gar nicht ins Ziel: Nachdem eins der Fahrzeuge Feuer gefangen hatte, wurde das Schwesterfahrzeug sicherheitshalber zurückgezogen.

Der Sieg in der Klasse der GTLM-Fahrzeuge ging an Ford. Die Besatzungen Ryan Briscoe, Scott Dixon, Richard Westbrook und Dirk Müller, Sebastien Bourdais, Joey Hand fuhren zum Ford-Doppelsieg. Dahinter folgten zwei Corvettes, der beste Porsche kam auf Rang 6.
Der neue BMW M8 GTE kam wenig überraschend nur auf Rang 7 ins Ziel. Die Bayern machen dafür die Balance of Performance verantwortlich. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass sie mit einem riesigen Luxus-Coupe mit vergleichsweise schlechter Aerodynamik gegen reinrassige Sportwagen wie Ford GT, Corvette und Ferrari 488 antreten.

Bleibt noch die Klasse GTD, in der die GT3-Fahrzeuge um den Klassensieg kämpfen. Hier gelang dem Grasser-Lamborghini Huracan GT3 der Sieg (Mirko Bortolotti, Rolf Ineichen, Rik Breukers, Franck Perera). Auf den weiteren Rängen folgten der Acura NSX GT3 von Michael Shank Racing (AJ Allmendinger, Trent Hindman, Alvaro Parente, Katherine Legge) und ein weiterer Huracan von Paul Miller Racing (Bryan Sellers, Madison Snow, Bryce Miller, Andrea Caldarelli).
Land Motorsport wurde durch eine Zeitstrafe für zu schnelles Tanken weit zurück geworfen.

Für die deutschen Hersteller und Teams gab es also in Daytona dieses Jahr nicht viel zu holen.
Ergebnisse Rolex24 Daytona

News & Gerüchte zur Rallycross-WM

Gerüchten zufolge sollen rein elektrische Autos die heutigen RX Supercars in der Weltmeisterschaft ersetzen.

RXE: Ersetzt Elektro-WM die Benziner-Supercars ab 2020 komplett?

Außerdem plant Marcus Grönholm zwei Hyundai i20 RX Supercars in der WM einzusetzen. Es handelt sich nicht um einen Werkseinsatz. Der Finne erhält lediglich Chassis und Fahrwerk von WRCs aus 2016 aus Alzenau. Die Motoren werden von PIPO kommen.

Vorschau KW5