Ganze 366 Überholmanöver gab es bei dem Saisonauftakt in St. Petersburg. Davon könnte sich die Formel 1 mal ein Stück abschneiden.

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Ich bin ehrlich. Eigentlich verfolge ich die amerikanische IndyCar Serie so gut wie garnicht. Schade eigentlich, denn mit den neuen Autos, die meiner Meinung nach wesentlich besser aussehen, als die aktuellen Formel 1-Boliden, ist in dieser Formelserie jede Menge Rennaction vorprogrammiert. Die Macher der IndyCars haben den neuen Fahrzeugen weniger Abtrieb vorgeschrieben wodurch spannende Windschattenduelle und mehr Überholmanöver ermöglicht werden sollten.

Wie das Rennen in St. Petersburg gezeigt hat, ist der Plan aufgegangen. In dem 110 Runden andauernden Rennen gab es laut wtf1.com insgesamt 366 Überholmanöver auf der Strecke. Da waren die Verschiebungen durch Boxenstopps nicht mal mit eingerechnet worden.

Was liegt da näher, als ein Vergleich mit der Formel 1? Diese kam laut Pirelli 2017 auf insgesamt 435 Überholmanöver. In der ganzen Saison!
Zudem scheinen die Verantwortlichen wesentlich häufiger bei Rennvorfällen mal ein Auge zu zu drücken und sprechen wesentlich weniger Sportstrafen aus, was ich auch nicht ganz verkehrt finde. Vielleicht sollten sich die FIA und Liberty Media mal ein paar Details aus dem Reglement der IndyCars abschauen.

Der Sieg in St. Petersburg ging übrigens an den ehemaligen Toro Rosso Fahrer Sebastien Bourdais (siehe Foto). Robert Wickens, den viele bestimmt noch aus seinen Zeiten in der DTM kennen, startete bei seinem Debütrennen von der Pole Position, führte bis kurz vor Rennende und schied leider nach einem Mauerknutscher mit dem Sieg vor Augen aus.

Highlights IndyCar St. Petersburg 2018

Die Highlights des Rennens füllen ein 30 minütiges Video, welches ich euch nur empfehlen kann. Bei den Hihgligts der Formel 1 wundert man sich ja oft schon, wenn sie es schaffen 5 Minuten spannendes Material zu finden 😃

Wer sich die komplette Übertragung des Rennens nochmal reinziehen will, kann das hier auf Youtube tun.