V12 Sauger mit Sidepipes ohne Restriktor? Ja bitte!

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Seit 2012 gibt es den Ferrari 599XX EVO. Basierend auf dem straßentauglichen Ferrari 599 GTB, hat dieses Geschoss allerdings nicht mehr ganz so viel mit dem Serienmodell zu tun.

Ferrari 599XX EVO (Foto: <a href="https://flic.kr/p/ybPHWh" target="_blank">Alexandre Prévot</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank">CC BY-SA 2.0</a>)

Ferrari 599XX EVO (Foto: Alexandre Prévot, CC BY-SA 2.0)

Neben einer Steigerung der Motorleistung auf 750 PS (6.0 Liter V12, 700 Nm Drehmoment) fällt vor allem die aufwändig gestaltete Aerodynamik auf, die bei 300 km/h einen Abtrieb von 630 Kilogramm erzeugt.
Ein Beispiel gefällt? Möglich wird das unter anderem durch den Einsatz von Ventilatoren, die die turbolente Strömung vor dem Diffusor absaugen. Bei gleichem Luftwiderstand kann so ein höherer Anpressdruck generiert werden. Die abgesaugte Luft wird dann mit 800 Hertz zum Schwingen gebracht um beim Ausströmen aus den Rücklicht-Atrappen keine Turbulenzen zu erzeugen.

Dass dieses Fahrzeug zum schnellen Fahren auf der Rennstrecke gemacht ist, dürfte jetzt also klar sein. Steigt ein auf eine schnelle Runde im Ferrari 599XX EVO auf dem anspruchsvollen Formel 1-Kurs in Spa-Francorchamps. Fahrer ist übrigens @_jon_hui_ , der auf dieser Strecke zum erstem mal unterwegs war. Rundenzeit: 2:29.007 min