Der Sportwagenhersteller geht in Sachen aktive Aerodynamik einen Schritt weiter.

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Spoiler, die sich je nach Fahrzustand automatisch verstellen, sind im Jahr 2018 kein Hexenwerk mehr. Aktive Aerodynamik gibt es schon an zahlreichen Sportwagen und Hypercars. In der Regel beschränken sich die Bewegungen der Flügel auf den Anstellwinkel, womit Abtrieb und Luftwiderstand reguliert werden können. Anders der dänische Zenvo TSR-S. Dessen Heckflügel neigt sich bei Kurvenfahrten Richtung Kurvenaußenseite. Vermutlich um mehr Last auf das kurveninnere Rad zu bekommen.

Heckflügel des Zenvo TSR-S (Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zenvo_TSR-S,_GIMS_2018,_Le_Grand-Saconnex_(1X7A9648).jpg?uselang=de" target="_blank">Matti Blume</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de" target="_blank">CC BY-SA 4.0</a>)

Heckflügel des Zenvo TSR-S (Foto: Matti Blume, CC BY-SA 4.0)

Sieht auf den ersten Blick aus, als wäre dem seltenen Sportwagen jemand hinten rein gefahren, soll aber genau so sein! Mittig unter dem Flügel sitzt ein Gelenk und zwei Zug- und Druckstreben können den Flügel darüber einerseits recht weit zu beiden Seiten hin kippen und gleichzeitig den Anstellwinkel ändern.

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Die 1200 PS und 1100 Nm aus dem 5,8 Liter V8 mit doppelte Kompressoraufladung müssen eben mit größtmöglicher Kraft auf den Asphalt gedrückt werden. Schließlich hat der Wagen keinen Allradantrieb. Ob einem das gefällt? Für mich sieht es sehr eigenartig aus. Aber wer weiß – vielleicht ist das in 5 bis 10 Jahren ein ganz normaler Anblick bei Supersportwagen.

Wie genau dieser Flügel funktioniert, könnt ihr in folgendem Video sehen. Auf dem TT Circuit Assen hat der Zenvo TSR-S im Rahmen des Supercar Sundays ein paar Runden gedreht.