Heute hat Skoda mit der Präsentation des Skoda Kodiaq WRC sein Comeback in der Rallye-Weltmeisterschaft verkündet.

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Der plötzliche Einstieg von Skoda hat einen triftigen Grund: Volkswagen hatte erst kürzlich bekannt gegeben, dass der neue VW Polo R5 im Sommer erstmals getestet wird. Mit der Homologation dieses Modells würde aber ein Konzern-Interner Kampf in der Kategorie R5 bzw. der WRC2 entstehen, weswegen sich Skoda für eine Rückkehr in die Rallye Weltmeisterschaft entschieden hat. Mit dem Wissen, welches Konzernschwester VW bei der Entwicklung des VW Polo R WRC 2017 gesammelt hat, soll möglichst schnell ein reinrassiges World Rally Car in Tschechien entstehen.

Der Skoda Fabia R5 wird weiterhin für Kunden verfügbar sein, allerdings konzentriere sich die Mannschaft aus Tschechien nun voll und ganz auf die Entwicklung des Skoda Kodiaq WRC und deswegen wird man das Werksteam aus der WRC2 zurückziehen.

Skoda Kodiaq WRC (Foto: Skoda)

Skoda Kodiaq WRC (Foto: Skoda)

Die derzeitigen Werksfahrer Jan Kopecký und Pontus Tidemand sollen dem Team erhalten bleiben und die Entwicklung des Skoda Kodiaq WRC voran treiben. Für den Einsatz eines dritten Autos ist auch schon das deutsche Nachwuchstalent Fabian Kreim im Gespräch.

Das neue World Rallye Car, welches aus Marketing-Gründen auf dem erst kürzlich präsentierten SUV basiert, soll bei der Rallye Monte Carlo 2018 erstmals eingesetzt werden. Es wäre der erste Werkseinsatz eines Skoda-WRC seit Anfang des Jahrtausends, als Skoda den Fabia WRC einsetzte.