Während mit der aktuellen 1,6-Liter Motorenformel der Sound auf der Strecke bleibt, finden die alten Sauger in der BOSS GP eine neue Heimat. Eine Kostprobe.

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Als ich in meinen jungen Jahren langsam aber sicher zum Motorsport-Fan wurde, war die Formel 1 noch laut und die Autos noch recht ansehnlich. Um die Jahrtausendwende wurden die Fahrzeuge noch von markerschütternden V10-Saugern angetrieben, die mit ihren hohen Drehzahlen für Gänsehaut sorgten.

Während die aktuelle Generation der Formel 1 Fahrzeuge von V6-Turbos mit 1,6 Litern Hubraum angetrieben wird und im nächsten Jahr sogar mit dem tollen Halo sogar noch optisch aufgewertet werden, …

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…finden die älteren Fahrzeuge in der BOSS GP eine neue Heimat.

Die Bezeichnung „BOSS“ steht dabei für „Big Open Single Seater“ – also die großen und schnellen Formelautos. Bei den sieben Rennen, die auf bekannten Strecken in Europa statt finden, starten die Teilnehmer in jeweils zwei Klassen.
Die „Open Class“ ist Fahrzeugen aus Formel 1 und IndyCar vorbehalten. In der Klasse „Formula“ starten Fahrzeuge aus GP2, Superleague Formula, World Series by Renault 3.5 und der F3000.

So kommen neben legendären Formel 1-Autos, wie Jaguar R5, Benetton B197, Arrows A22, Toro Rosso STR1 und Super Aguri SA06 kommen auch unter anderem Panoz DP01 (Champ Car), Lola B05/52 und Dallara (GP2) zum Einsatz.

Wie schön eine solche Rennserie klingen kann, erfahrt ihr in unserer Youtube-Playlist mit dem Titel „Sounds of BOSS GP“.
(Mit Fahraufnahmen geht’s los bei 2:30 Min)

Mehr Informationen zu dieser tollen Rennserie, die man mal live gesehen haben sollte, findet ihr auf bossgp.com