Bei strahlendem Sonnenschein startete die VLN in die neue Saison.

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Vor ein paar Tagen hatten viele VLN-Fans – uns eingeschlossen – noch befürchtet, dass der erste Lauf des Jahres 2018 dem Schnee zum Opfer fallen würde. Am Samstag zeigte sich die Eifel allerdings von ihrer besten Seite und die 173 Starter konnten ohne Schneeketten in das vierstündige Rennen gehen.
Hier schon mal die Ergebnisse des Rennens, die ich nachher noch mit ein paar Fotos verfeinern werde.

Gesamtwertung/SP9

Estre, Bamber, Vanthoor - Porsche 991 GT3 R - VLN 1 2018 (Foto: VLN)

Estre, Bamber, Vanthoor – Porsche 991 GT3 R – VLN 1 2018 (Foto: VLN)

Von der Pole gestartet fuhr der Porsche 991 GT3 R #911 ‚Grello‘ mit Kevin Estre, Earl Bamber und Laurens Vanthoor am Steuer souverän den Gesamtsieg mit 51 Sekunden Vorsprung ein. Das grüne Schwesterauto #912 (Nick Tandy, Patrick Pilet, Richard Lietz) kam auf Rang 6 ins Ziel.

Winkelhock, Mueller - Audi R8 LMS - VLN1 2018 (Foto: VLN)

Winkelhock, Mueller – Audi R8 LMS – VLN1 2018 (Foto: VLN)

Gesamtrang zwei ging an den Audi R8 LMS mit Startnummer #24 (Markus Winkelhock/Nico Müller, Mücke Motorsport). Die Mannschaft mit dem Fahrzeug im pinken BWT-Look erhält dieses Jahr erstmals Audi-Werksunterstützung. Dritte wurden Klaus Bachler und Sven Müller (Porsche 991 GT3 R #4, Falken Motorsport), die in der letzten Runde noch Platz zwei aufgrund einer unklaren gelben und grünen Flagge abgeben mussten. Da wird es eventuell noch eine Änderung des Gesamtergebnisses geben.

Bachler, Müller - Porsche 991 GT3 R - VLN1 2018 (Foto: VLN)

Bachler, Müller – Porsche 991 GT3 R – VLN1 2018 (Foto: VLN)

Lange geführt hatte der HTP-Mercedes #47 (Mortara/van der Zande/Baumann), der allerdings nach den Boxenstopps seinen Rang abgeben musste und auf Rang fünf ins Ziel kam. Ein noch härteres Schicksal traf den Wochenspiegel-Ferrari #22 (Weiss/Kainz/Krumbach), der nach Zeitstrafe und einer Kollision nicht mehr auf Rang zwei sondern viel weiter hinten im Klassement ins Ziel kam.

GT4: Black Falcon siegt


Die Klasse der GT4-Fahrzeuge boomt dieses Jahr, wie nach den zahlreichen Testeinsätzen in 2017 schon zu erwarten war. Sieger in der SP10 war der Mercedes AMG GT4 #163 von Bastian/Karg/Leib/Oberheim (Black Falcon Team IDENTICA). Bester Verfolger war die Fahrerpaarung Eichenberg/Mettler (#828, BMW M4 GT4), die in der Gesamtwertung und in der SP10 direkt vor Dontje/Møller Madsen (#177, Phoenix Audi R8 LMS GT4) landeten.

Dontje/Møller Madsen - Audi R8 LMS GT4 - VLN1 2018 (Foto: VLN)

Dontje/Møller Madsen – Audi R8 LMS GT4 – VLN1 2018 (Foto: VLN)

Der Sieger in der hart umkämpften Klasse Cup2 wurde der Porsche 991 GT3 Cup von Hoppe/Kranz/Scheerbarth (#123) vor Shoffner/Hill/Klasen (#101) im Fahrzeug von J2 Racing. Rocco Di Torrepadula/Kolb/Hagen (#103) wurden Dritte.

Die Pokale in der TCR-Wertung gingen an Gentgen/’Rennsemmel‘ im Seat Cupra TCR #820, Rhyn/Jäger/Wolter im Opel Astra TCR #822 und Tarquini/Jaekyun/Larini im Hyundai i30 TCR #831.

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Harter Fight in der SP3


Bei der SP3 hatten Tim Schrick und Lucien Gavris im Subaru BRZ am Ende die Nase vorn. Platz zwei ging an Uwe Kleen und Yuichi Nakayama im Fahrzeug von Ring Racing, die gefolgt wurden von Sato/Hirata und nochmals Yuichi Nakayama in einem weiteren Toyota GT86 von Toyota Gazoo Racing.

Unter besonderer Beobachtung stand für mich außerdem der Lexus LC 500 GT, der in der SP-Pro gestartet ist. Das Fahrzeug mit den Fahrern Tsuchiya/Matsui/Gamou kam leider weit ab von einer Top-Platzierung auf Rang 108 ins Ziel.

DAS ist Motorsport!

Michael Schrey schiebt seinen BMW über die Ziellinie bei VLN1 2018 (Youtube/VLN)

Michael Schrey schiebt seinen BMW über die Ziellinie bei VLN1 2018 (Youtube/VLN)

Eine echte Heldentat vollbrachte Michael Schrey im BMW M235i racing cup. Da es in dieser Klasse bekanntermaßen um jeden Punkt geht, schob der Vorjahresmeister sein Fahrzeug die letzten Meter über die Ziellinie, da im leider der Sprit ausgegangen war. So konnte er sich noch den fünften Rang in der Klasse und wichtige Punkte für die Abrechnung am Ende der Saison sichern.
*Update: Leider wurde Schrey aus der Wertung genommen, weil der BMW nicht aus eigener Kraft die Zielline überquerte.

Der Sieg in der Cup5 Wertung ging an Griessner/Fübrich im BMW mit der Startnummer #650.

Das Gesamtergebnis zum Rennen bekommt ihr auf: vln.de