7:12,7 Minuten - Der Porsche 991.2 GT3 ist auf der Nordschleife 12,3 Sekunden schneller als sein Vorgänger.

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Letzte Woche hatten wir noch berichtet, dass die jüngste Generation des Porsche 911 GT3 auf der Nordschleife extrem schnell unterwegs war (Bericht & Video hier) und heute hat Porsche bestätigt, was wir vermutet hatten: Der Porsche 911 GT3 (Baureihe 991.2) war auf Zeitenjadg und hat den alten GT3 in Sachen Bestzeit deutlich geschlagen. Er war sogar um satte 12,3 Sekunden schneller!

Testfahrer Lars Kern fuhr die Bestzeit im neuen Porsche 991.2 GT3 (Foto: Porsche)

Testfahrer Lars Kern fuhr die Bestzeit im neuen Porsche 991.2 GT3 (Foto: Porsche)

Die Rundenzeit von 7:12,7 Minuten ist möglich durch einen ordentlichen Performance-Zuwachs, der unter anderem aus der gestiegenen Motorleistung (500 PS) und überarbeitetem Fahrwerk resultiert.
Wie Porsche mitteilt sei die Rundenzeit notariell beglaubigt – wahrscheinlich, um Diskussionen wie bei dem Rundenrekord des Lamborghini Huracan zu vermeiden.

Onboard-Video: Bestzeit des Porsche 991.2 GT3 auf der Norschleife

Das schreibt Porsche über die neue Bestzeit:
Der neue Porsche 911 GT3 hat seinen Nürburgring-Einstand mit einer Rundenzeit von 7:12,7 Minuten auf der legendären Nordschleife gefeiert. Damit unterbot der motorsportnahe Straßen-Elfer das Vorgängermodell um 12,3 Sekunden.

„Mit dieser Zeit haben wir eines eindrucksvoll bewiesen: Der neue 911 GT3 vermittelt nicht nur maximalen Fahrspaß, sondern ermöglicht auch eine beeindruckende Performance auf der Nordschleife. Im Mittelpunkt stand die Optimierung der Fahrbarkeit und die Anpassung an die moderat gesteigerte Motorleistung“, freut sich Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge bei Porsche. Andreas Preuninger, Gesamtprojektleiter GT-Fahrzeuge, ergänzt: „Vor wenigen Jahren waren Rundenzeiten wie diese ausnahmslos reinrassigen Rennfahrzeugen mit Slickbereifung vorbehalten. Der neue GT3 schafft dies nun mit vergleichsweise moderater Leistung und bleibt zudem voll alltagstauglich.“

Dabei vertraut der 911 GT3 mehr noch als sein Vorgänger auf lupenreine Renntechnik: Den 368 kW (500 PS) starken, hochdrehenden Saugmotor teilt er sich mit dem Rennwagen 911 GT3 Cup. Ausgerüstet mit Hinterachslenkung, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und Michelin Sport Cup 2 N1 Reifen ging der Sportwagen in der Eifel im Serientrimm an den Start. Mit acht Grad Luft- und 14 Grad Asphalttemperatur fand Porsche-Testfahrer Lars Kern optimale Bedingungen vor. Seine neue Bestzeit absolvierte das hinterradgetriebene Coupé mit Straßenzulassung unter notarieller Aufsicht. Frank-Steffen Walliser: „Wer auf der Nordschleife schnell ist, ist überall auf der Welt schnell.“